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Aktuelle Veranstaltungen

Sonderausstellung „Le`Chaim! Jüdisches Leben in Oldenburg“

Vom 7. Oktober 2022 bis 31. Januar 2023, jeweils donnerstags bis sonntags 14 bis 18 Uhr, Ehemalige Jüdische Schule Leer, Ubbo-Emmius-Straße 12, 26789 Leer

Die Ehemalige Jüdische Schule Leer zeigt in ihren Räumlichkeiten Teile der Sonderausstellung „Le`Chaim! Jüdisches Leben in Oldenburg“.

Im Fokus der Schau steht die Darstellung der Geschichte der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg nach 1945. Seit wann gab es wieder eine jüdische Gemeinde, wie hat sich das jüdische Leben bis heute entwickelt? Das sind einige der Fragen der Ausstellung.

Eine Präsentation der wichtigsten in Oldenburg wirkenden Rabbinerpersönlichkeiten seit Beginn des 19. Jahrhunderts ermöglicht darüber hinaus, die unterschiedlichen Auslegungen der jüdischen Tradition und die Auswirkungen auf die Gemeinde besser zu verstehen.

Ebenfalls wird die amtierende Rabbinerin Alina Treiger und ihre Vorgängerin Rabbiner Bea Wyler porträtiert.

Im Gespräch mit Dr. Elisabeth Schlesinger – Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg

Mittwoch, den 07.12.2022, 18:30 Uhr, Ehemalige Jüdische Schule Leer

Im Rahmen der Sonderausstellung „Le`Chaim! Jüdisches Leben in Oldenburg“, die aktuell in der Ehemalige Jüdischen Leer zu sehen ist, findet das Gespräch mit Dr. Elisabeth Schlesinger – Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Oldenburg  – statt. Neben dem 30-jährigen Jubiläum der Neugründung der Gemeinde werden wir über vergangenes und aktuelles jüdisches Leben in Oldenburg sprechen.


Vortrag: Extreme Rechte in Ostfriesland und Möglichkeiten des Umgangs. Vorstellung der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus für Demokratie

Referent: Jan Krieger (Mobile Beratung Niedersachsen gegen Rechtsextremismus für Demokratie) 

Dienstag, 29. November 18:30 Uhr, Ehemalige Jüdische Schule Leer

Der sich rassistisch äußernde Jugendtrainer im örtlichen Fußballverein, Hakenkreuz-Graffitis an Bushaltestellen, rechte Aufkleber und Schmierereien in der Stadt oder verschwörungsideologische Aktivitäten im Sozialraum. Die Anlässe, die Mobile Beratung Niedersachsen gegen Rechtsextremismus für Demokratie aufzusuchen sind vielfältig. Der Vortrag beleuchtet, welche rechten Organisationen, Parteien und Netzwerke auch in Ostfriesland hineinwirken und wie Menschen, die mit rechtsextremen, rassistischen, antisemitischen oder Ideologien der Ungleichwertigkeit konfrontiert sind unterstützt werden können.

Einlassvorbehalt: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen, völkischen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen, völkischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Jegliche Film-, Ton- und/oder Videoaufnahmen sind nicht erlaubt.